Herbstspaziergang

und jeder trägt sein eigenes Päckchen…

 

nach geschätzten 166 Kilometern (vielleicht auch nur 6) waren alle  Beteiligten rechtschaffen müde. Muskelkater gabs wohl nur beim Zweibeiner…

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Hundescheiße – das leidige Problem

Der Hund lebt. Als Lebewesen hat er Körperfunktionen.
Körperfunktionen sind dem Menschen aus verschiedenen überlieferten Gründen peinlich und unangenehm.
Der lebende Körper produziert verschiedene Abfallprodukte, die für ihn selbst keinen Vorteil mehr bringen. Für andere Lebewesen mag darin noch Interessantes und Verwertbares stecken, für ihn selbst und seine Gattung nicht mehr.
Aus biologischen Gründen läßt er sie hinter sich und meidet sie ganz gezielt.
Abprodukte sind widerlich. Das zumindest findet der Mensch.

Nun ist es so: dem Hund kann man das Kacken schlecht ganz verbieten.
Dem Menschen auch nicht. Der Mensch lernt, wie er das „richtig“ und ausreichend versteckt und heimlich zu erledigen hat, unter Beachtung verschiedenster Gesichtspunkte, unter anderem hygienischen – aber auch denen der „Schicklichkeit“.
Der Hund kapiert solche merkwürdigen Ansinnen nicht, ist allerdings hochgradig lernfähig. Er lernt also, wo der passende Platz ist und – wird es mit ihm geduldig geübt – auf Aufforderung bzw. Erlaubnis hin zu tun, was er tun muß: Kacken.
Fällt es dem geneigten Leser schwer, dieses Wort problemlos zu akzeptieren? Dann darf er gern an dieser Stelle über seine persönliche Haltung dazu nachdenken, wenn schon das Wort für den Vorgang Schwierigkeiten macht…

Fakt ist – mit Autos lebt der Mensch inzwischen seit ca. 100 Jahren. Für Autos gibt es vollen Support und eine ausgedehnte Infrastruktur. Die Straßen sind nach Normen erbaut, die den Erfordernissen der Autos angepaßt sind, und bis hin zu den albernen elektrischen Mattenklopfern an der Tanke bleibt eigentlich nichts zu wünschen übrig.

Mit Hunden lebt der Mensch seit mindestens 15tsd. Jahren zusammen. Die Gelehrten streiten noch, ob und wieviel länger es sein könnte – möglicherweise ist es ja zweimal so lange. Für den Hund gibt es in unserer Lebenswelt kaum Support und keine Infrastruktur. Vor allem nicht für die angeborenen täglichen Körperfunktionen.
Einem Hund beizubringen, auf eine installierte öffentliche Schüssel oder Mulde von ausreichender Größe (Infrastruktur!) zu treten, dort seine Notwendigkeiten zu erledigen, und seine uns Menschen widerlich vorkommenden biologischen Abpordukte mit einem kleinen Technik-Trick verschwinden zu lassen – Kleinigkeit!

Ein Hund lernt in seinem Leben eine Menge Dinge, die ihm merkwürdig vorkommen, und doch tut er recht klaglos, wie er soll. Zumindest, soweit sein Mensch in der Lage ist, ihn geduldig dazu zu bewegen.
Prinzipiell ist das alles kein Problem.

Und – wie sieht die aktuelle Lösung des Problems aus?
Neben Jammern und Meckern – nebst dem Hinweis auf moralische Minderqualität von Hund und Mensch – das Verbot.

Na, prima. Damit haben wir Menschen ja auch so gute Erfolge in anderen Bereichen erzielt.
Wo etwas verboten wird, löst sich das Problem doch gewöhnlich von selbst. Es verschwindet…
Oder?
Oder wie oder was?

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Welchen gutgemeinten Unsinn man machen kann…

… und sich auch noch etwas kosten lassen. Damit ist nicht nur gemeint, daß sich der Mensch hier alleine abstrampelt, während seine Langstreckler „geschont werden müssen“.
Sondern auch die ganze Ausrüstung muß ja erst einmal angeschafft werden.
Reicher Mensch, arme Hunde…

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Der Laufstil des Hundes

Artikel nachzulesen hier: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/313688.html

Oder aber, wem das zu kompliziert klingt:

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Vorübungen

Hier ein gutes Filmchen über die Vorübungen, die man besser vor dem Start mit dem Zughund absolvieren sollte…

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Hello world!

Erste Vorbereitungen. Was benötige ich?

Einen Hund. Wenn ich mich mal fix umsehe – da wäre einer. Nehmen wir doch den…

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Hm. Nachdenken. Ich glaub, der ist vielleicht zu klein? Ich fürchte, ich brauche einen anderen Hund. Bißchen größer und kräftiger darf er schon sein…

Ha, was liegt dort? Da hinten! Mal genauer hingucken…

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Kann man da näher rangehen?

Ich will mehr sehen! Ich will genauer erkennen…

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Der tut nix!

Ganz bestimmt tut der mir nix…

Was brauche ich noch?

Ich brauch ein Geschirr. Ich gebe zu, ich hab mir schon eins besorgt. Es ist ein Faster aus Tschechischer Produktion, ich habs von dort:  Uwe Radant.

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Was jetzt noch fehlt, ist das Fahrrad – und eine vernünftige Zugvorrichtung. Und schönes Wetter natürlich. Wir werden sehen.

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